ALPLA aus Sicht der Mitarbeitenden

ALPLA Sustainability Award

Nachhaltigkeitsprojekte vor den Vorhang

Bei ALPLA steht Nachhaltigkeit für verantwortungsbewusstes Handeln in drei Bereichen: Mensch und Gesellschaft, Ökologie und Umweltauswirkungen sowie Ökonomie und Technik. Um die zahlreichen Aktivitäten aus dem gesamten Spektrum, in welche die Mitarbeitenden weltweit viel Herzblut stecken, vor den Vorhang zu holen, wurde von der Abteilung Corporate Strategy, Sustainability & Circular Economy 2021 erstmals der ALPLA Sustainability Award ins Leben gerufen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Projekte für Recycling und Abfallreduzierung starkmachen, interne Prozesse effizienter gestalten oder lokale Ökosysteme geschützt werden. Auch soziale Projekte aus der Nachbarschaft der ALPLA Standorte waren willkommen.

Ï
Viele Mitarbeitende von ALPLA engagieren sich in Nachhaltigkeitsprojekten und beweisen damit, dass jeder Einzelne von uns zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen und positiv auf die Gesellschaft einwirken kann. Diesen Einsatz wollten wir mit dem Award vor den Vorhang holen und würdigen.
Initiatorin Linda Staib, Senior Sustainability Manager.

Im Werk in Bridgwater wurde der nicht wiederverwendbare Abfall von monatlich 497 kg im Jahr 2016 auf durchschnittlich nur noch 95 kg im Jahr 2021 reduziert. Erreicht wurde dies durch ein Bewusstsein für eine moralische Verantwortung, großes Engagement und Prozessänderungen in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. So wurden unter anderem folgende Punkte umgesetzt:

  • Bewusstseinsbildung aller Mitarbeitenden
  • Richtlinie für saubere Böden
  • Zwei-Behälter-System für Abfall
  • Sortierung der schwarzen Tonne: Vorabkontrolle durch den Materialtechniker vor der Entsorgung, um sicherzustellen, dass so viel wie möglich recycelt wird

Unter dem Motto „Green to Green“ initiierte ALPLA die Verwendung von grünen Flaschen aus 100 Prozent rPET statt der herkömmlichen Flaschen aus 100 Prozent PET-Neumaterial und Glas beim slowenischen Mineralwasserunternehmen Donat. Die Entscheidung, die Verwendung von neu hergestellten PET-Flaschen und Mehrweg-Glasverpackungen einzustellen, führt zu einer Reduktion der CO2e-Emissionen um bis zu 90 Prozent.

Dabei werden die auf dem slowenischen Markt üblichen grünen PET-Flaschen in Slowenien gesammelt, in Wöllersdorf recycelt und anschließend als neue rPET-Flaschen wieder in die Regale gebracht.

Bei diesem Projekt wurden mit viel Engagement die Kundenerwartungen übertroffen. Hier wurde die in Deutschland sehr bekannte Perlenflasche als PET-Mehrwegflasche neu entwickelt. Gewünscht war ein Anteil von 10 Prozent rPET, die Flasche muss 15-mal wiederbefüllbar sein. Am Ende wurden es 30 Prozent rPET-Anteil und an einem Closed Loop wird weitergetüftelt. Die Produktion der Flaschen in Exter läuft seit März 2021 und hat das Ziel, 25 Millionen Flaschen pro Jahr zu liefern. Der Vorteil des Projekts liegt auf der Hand: ein niedrigerer CO2-Fußabdruck durch den höheren rPET-Anteil, erneuerbare Energie und bis zu 15 Zyklen.

 

Die Kollegen von BrasALPLA organisierten verschiedene Projekte, um soziale Initiativen und karitative Einrichtungen im Bereich Sport und Bildung zu unterstützen. Ausgewählte Projekte sind u. a.:

  • Unterstützung von Kinderheimen
  • Decken für Obdachlosenheime
  • Lebensmittelspenden für in der Produktion Mitarbeitende während Corona
  • Weihnachtsgeschenke für Waisenhäuser und Schulen
  • Winterbekleidungskampagnen für Mitarbeiter
  • Willkommensgeschenke für Neugeborene in allen BrasALPLA Werken

Durch die zahlreichen Projekte wird das Engagement der Mitarbeitenden und ihr Zugehörigkeitsgefühl zu ALPLA erhöht sowie das Vertrauen in die Marke gestärkt.

Die Projekte auf dem Podest und auch die weiteren eingereichten Projekte zeigen deutlich, dass das Thema Nachhaltigkeit auch den ALPLA Mitarbeitenden weltweit am Herzen liegt und täglich gelebt wird. Nach dem großen Erfolg des ersten ALPLA Sustainability Award ist bereits eine zweite Durchführung 2022 geplant.